Mit der richtigen Planung zur perfekten Hausfinanzierung

Mit der richtigen Planung zur perfekten Hausfinanzierung

Die Hausfinanzierung beim Immobilien Hauskauf über einen Kredit abzuwickeln, ist für die meisten Menschen hierzulande der einzige Weg zu den eigenen vier Wänden.
Durch die hohen Kreditsummen und langen Kreditlaufzeiten beim Hausbau oder Hauskauf sind die Kredite für Immobilien umso gewissenhafter auszuwählen, um nicht über viele Jahre hinweg eine kostspielige Tilgung und weitere ungünstige Vertragskonditionen hinnehmen zu müssen.
Zeigt ein Vergleichsrechner für Finanzierungen im Internet schnell auf, wo aktuell eine besonders günstige Finanzierung wartet, sollten andere Aspekte rund um den Kreditabschluss nicht übersehen werden.
Vom Wohn-Riester als staatliches Förderkonzept bis zur intelligenten Auswahl von Anschlussfinanzierung und Forward-Darlehen sollten Laien im Kreditwesen typische Besonderheiten rund um die Baufinanzierung kennen.
Eine gute Hausfinanzierung – mehr als nur niedrige Zinsen!
Egal, wie hoch das Eigenkapital ausfällt und welche Finanzierungslücke durch einen Kredit zu schließen ist – günstige Zinsen wünscht sich jeder Bauherr oder Käufer. Tatsächlich wirkt sich bei der Finanzierung einer Immobilie ein abweichender Tilgungszins stärker als beispielsweise bei einem Autokredit aus, da durch die hohen Kreditsummen kleinste Abweichungen beim Zinssatz für größere Unterschiede in Euro sorgen. Trotz dieser Tatsache sollte nicht nur blind auf den Tilgungszins geschaut werden, wenn eine gute Finanzierung gesucht wird.
Die Laufzeit mit Zinsbindung, die Möglichkeit zu Sondertilgungen und weitere Vertragsaspekte grenzen gute und schlechte Kredite voneinander ab und sind nicht nur bei der Finanzierung von Immobilien zu beachten. Hier heißt es, unabhängig von einem Rechner und dem besten, effektiven Jahreszinssatz eine fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen.
Kosten des Bauprojekts und vorhandenes Eigenkapital
Auch wenn im Rahmen von Vollfinanzierungen ein Immobilie Hauskauf ohne Eigenkapital mittels Darlehen finanziert werden kann, dürften die wenigsten Interessenten ausreichende Sicherheiten für eine derartige Finanzierungsform mitbringen. Denn je mehr Eigenkapital vorhanden ist, umso attraktiver wird der Kreditgeber seine Zinsen und Vertragskonditionen gestalten.
Häufig gibt das Eigenkapital einer Baufinanzierung generell vor, in welchem Wertebereich sich die Immobilie überhaupt bewegen sollte. Hier heißt es, realistisch zu bleiben und eventuell einzelne Wünsche bei der baulichen Umsetzung herunterzuschrauben, um in keine zu riskante Baufinanzierung einzuwilligen. Bei einer echten Baufinanzierung für den Hausbau oder die aufwändige Renovierung nach dem Hauskauf gilt es außerdem, einen Puffer von zehn Prozent einzurechnen. Nur die wenigsten Bauprojekte werden ohne Komplikationen fertiggestellt, Eigenkapital und Kredit sollten zusammen auf solche Eventualitäten eingestellt sein.
Riester für Bauherren – attraktiv, aber selten genutzt
Beim Begriff Riester denken die meisten Bundesbürger an das staatlich geförderte Rentenkonzept. In Anlehnung hieran wird eine staatliche Unterstützung bei der Finanzierung privater Immobilien bezeichnet, die für steuerliche Vorteile sorgt und Tilgungsphase des Hauskäufers oder Bauherren erheblich reduziert.
Obwohl durch diesen Wohn-Riester nahezu jeder Kreditnehmer profitieren kann, wird eine Baufinanzierung dieser Art von den wenigsten Banken angeboten.
Der Staat spart mit – schneller Schulden frei
Die Gründe sind nachvollziehbar: Eine kürzere Tilgung und günstigere Konditionen sind nicht im Interesse der Banken, die natürlich bei jeder Hausfinanzierung einen möglichst großen Gewinn einfahren wollen. Umso wichtiger ist es, sich als Bauherr rechtzeitig über den Riester zu informieren oder bei einem Rechner online ausschließlich Finanzierungsangebote einfließen zu lassen, die das Förderkonzept berücksichtigen.
Günstige Tilgung durch eine lange Zinsbindung
Generell ist die Immobilienfinanzierung in den vergangenen Jahren besonders attraktiv gewesen, da sich das Zinsniveau auf einem historischen Tiefstand befindet. Da Immobilien meist über mehrere Jahrzehnte getilgt werden und keine Bank über diesen langen Zeitraum einen Festzins zusichert, wird mit einer Zinsbindung gearbeitet. Bei der Zinsbindung sagt die Bank den vertraglich festgelegten Zins für eine bestimmte Jahreszahl zu, danach muss sich der Kreditnehmer um eine Anschlussfinanzierung kümmern.
Durch die aktuell günstigen Konditionen bei der Tilgung ist es sinnvoll, für die eigene Immobilie eine möglichst lange Zinsbindung auszuhandeln, je nach Kreditgeber sind 15 bis 20 Jahre möglich. Auch dies kann in einen Zins- und Tilgung-Rechner online einfließen, um beim Berechnen nur diese speziellen Angebote der Immobilienfinanzierung zu berücksichtigen und bei der Tilgung manchen Euro zu sparen.
Mit einem Forward-Darlehen gute Konditionen sichern
Falls der Kredit für eine Immobilie bereits seit Jahren läuft und die vereinbarte Zinsbindung langsam ihrem Ende entgegengeht, ist die Ausnutzung der aktuell günstigen Tilgungszinsen ebenfalls möglich. Durch das sogenannte Forward-Darlehen lassen sich bereits jetzt attraktive Konditionen für eine in Zukunft benötigte Anschlussfinanzierung sicherstellen, je nach Kreditgeber bis zu 60 Monate im Voraus.
Das Kreditinstitut profitiert hiervon durch die Sicherheit, dass ein oder mehrere Immobilien weiterhin über das eigene Unternehmen finanziert werden, theoretisch ist der Kreditabschluss für den Anschlussfinanzierung auch bei der Konkurrenz möglich.
Mit einem Rechner die aktuell besten Angebote für ein Forward-Darlehen zu berechnen, funktioniert wie bei einem regulären Annuitätendarlehen, um auch in den Folgejahren bis zur letzten Rate mit der abgeschlossenen Hausfinanzierung zufrieden zu sein.
Der Beitrag Mit der richtigen Planung zur perfekten Hausfinanzierung erschien zuerst auf Immobilien Hauskauf aktuell in Deutschland.
Source: Hauskauf

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